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Carnet de Passage


ein Mysterium...

Das Carnet de Passages ist ein Grenzdokument. Es wird für die vorübergehende zollfreie Einfuhr von Land- und Wasserfahrzeugen in bestimmte Länder Afrikas, Asiens, Südamerikas sowie in Australien  und Neuseeland  verlangt. Es kann in mehreren Ländern benutzt werden und ist ein Jahr gültig. Es enthält keinen Versicherungsschutz für das Fahrzeug.

Grundlage für die Ausstellung des Carnet de Passages sind internationale Zollabkommen. Ausgegeben werden Carnets de Passages vom Dachverband:

  • FIA - Federation Internationale de l'Automobile / AIT - Alliance Internationale de Tourisme                 

Das Carnet de Passages (CdP) ist eine Zollsicherheit und garantiert dem Land in das Sie einreisen, dass das Fahrzeug spätestens bei Ablauf des zollfreien Aufenthaltes wieder ausgeführt wird. Sollte die Wiederausfuhr aus bestimmten Gründen (Totalschaden, Diebstahl, etc.) nicht möglich sein, wird die Zollbehörde des Einreiselandes den Einfuhrzoll und die Einfuhrumsatzsteuer fordern.

Das Carnet de Passages kann in mehreren Ländern benutzt werden und ist ein Jahr gültig. Es wird auf eine Person und für ein Fahrzeug ausgestellt und ist somit  nicht auf eine andere Person oder auf ein anderes Fahrzeug übertragbar. Der Dokumentinhaber haftet für Folgen, die sich aus Verlust und Missbrauch durch unbefugte Dritte ergeben.

Das Carnet de Passages gilt als amtliche Urkunde und bleibt Eigentum des ADAC. Der Inhaber sollte es daher ebenso sorgfältig aufbewahren wie persönliche Ausweispapiere und Kreditkarten.

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Ausgestellt wird das Ding vom ADAC, es muss eine Bürgschaft von ca 1500 Euro hinterlegt werden (für ein jahr Aufenthalt), die direkten Kosten liegen bei ungefähr 150 Euro.

Die alles entscheidende Frage: Braucht man das Ding??

Ich habe dazu ausführlich mit dem ADAC telefoniert, die Aussage ist, dass man für Argentinien und die umliegenden Länder das Ding zwar offiziell noch braucht, dass es aber in der Praxis in der letzten Zeit nicht mehr vorgelegt werden musste.

Derzeit wird dazu geraten, die Unterlagen vorzubereiten und dann wenn alle Stricke reissen mit dem ADAC Kontakt aufzunehmen, die dann zeitnah die Unterlagen per Express versenden.
So haben es wohl viele gemacht in letzter Zeit, nach Auskunft des ADAC wurde von keinem der Betroffenen das Dokument im Endeffekt angefragt.

Ich bin auf jeden Fall mal gespannt...